Akademische Freiheit, falsch verstanden.

“Von Verschulung der Lehrgänge, von zu hoher Arbeitsbelastung durch Prüfungen, sogar von der Bedrohung der akademischen Forschungs- und Lehrfreiheit ist im Zusammenhang mit der Studienreform Bologna die Rede. Studenten der Uni Zürich brachten es mit der Forderung «Für ein selbstbestimmtes Studium. Gegen die Bolognareform» kurz und knapp auf den Punkt, und auch Professoren stossen zum Teil ins gleiche Horn. Ein ungeliebtes Kind also, diese Reform. Doch eine genauere Betrachtung zeigt, dass nicht «Bologna» ein Problem an sich ist, sondern dessen Umsetzung an bestimmten Fakultäten.”

Soweit der Lead eines Artikels zur Studienreform, den ich kürzlich für die Zeitschrift die Politik verfasst habe. Im Namen der Freiheit wird die Freiheit einzelner Professoren bewahrt, die kollektive Freiheit des Forschungs- und Studienstandortes Schweiz aber gefährdet. Das Ziel der Reform ist nach wie vor, qualitativ hochwertige und spannende, aber auch anspruchsvolle Lehrgänge für interessierte und mobile Studierende zu realisieren, leider kollidiert dieses Ziel an einigen Fakultäten zu oft mit Partikularinteressen einzelner Lehrstühle. Deshalb stehen die Schweizer Uni-Leitungen heute in der Pflicht, die Reform rasch und ohne Qualitätsverluste in der Lehre zu realisieren. Der komplette Artikel ist auf der Website der Zeitschrift zu finden, viel Vergnügen bei der Lektüre.

[kompletter Artikel @ die-politik.ch]