Eine Nachlese zum digitalen Wahlkampf

Letzte Woche hatte ich die Gelegenheit, mit Harper Reed, dem CTO der Obama 2012-Kampagne, zu frühstücken:

Harper Reed and Tim Frey

Es war eine sehr interessante Begegnung, insbesondere vor dem Hintergrund dieses Artikels zur Rolle von Internet im Wahlkampf, den ich vor vier Jahren schrieb. Vielfach wurde meine Darstellung bezweifelt, denn zu gross war die Hoffnung vieler Wahlkämpfer, dass mit massiven Kampagnen übers Internet – was auch immer man darunter verstehen mag – Wahlen gewonnen werden können. Aber ich hatte es es nicht schlecht getroffen: der Schlüssel liegt in den Möglichkeiten zur Steuerung der Kampagne und vor allem auch zur Koordination der Wahlhelfer. Damit dies möglich ist, braucht es vor allem sehr viele und präzise Daten – welche im Land der unbegrenzten Möglichkeiten verfügbar sind. Bei uns macht der Datenschutz einen Strich durch die Rechnung – was zwar aus politischer Sicht durchaus wünschenswert ist, aber schwache Rahmenbedingungen für die Ausschöpfung des Potentials digitaler Wahlhelfer bietet. So oder so bleibt der direkte Kontakt das beste Mittel zur Wahl.

 

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