Discover the Wealth & Health of Nations

Hans Rosling, a pioneer in Data visualisation, has died. An opportunity to highlight once again his outstanding contribution in the field of data visualisation, the project Gapminder World in particular:

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Hate the electoral system in the U.S.?

The choice of the electoral system is never innocent. In fact, it shapes strongly the electoral outcome, as an article recently published by the Washington Post shows. As a political scientist, I regret that the authors ignore effects as for example the choice of the electoral system on the voter turnout, which may affect the result as well. Nevertheless, it remains a highly interesting simulation, illustrated with very strong maps.

Here’s who could have been President of the United States under other setups – a great contribution from the Washington Post you should not miss.

 

nytlabs.com

Wo an der publizistischen Zukunft gewerkelt wird: im Labor der New York Times Research & Development group. Von tagging-Werkzeugen über Leseranalysen bis zu neuen Möglichkeiten, Vergangenes und Verblichenes zurück an die Oberfläche zu holen – die NYT gibt auf ihrer neuen Lab-site tolle Einblicke in ihre Arbeit und einen Vorgeschmack auf das, was uns vielleicht eines Tages erreichen wird. Auf jeden Fall einen Besuch wert: nytlabs.com

Umfragen als Basis für ein Prognosemodell der Nationalratswahlen 2015?

Wahlumfragen, so wie sie in der Schweiz üblicherweise gemacht werden, haben eine sehr schwache Aussagekraft als Prognosemittel. Seit Jahren warnen Politikwissenschafter öffentlich vor einer Überinterpretation von Umfragen, zuletzt Georg Lutz in der Tageswoche – leider ohne Wirkung. Zu verlockend sind die Zahlen, zu hoch ist der Druck bei Medienschaffenden, zumindest “etwas” sagen zu können.

Erstens gibt es zahlreiche methodische Mängel, zum Beispiel die fehlende Kontrolle der Wahlkreisgrösse oder der systematischen Verzerrung der Stichprobe durch die Umfrage per Telefon. Zweitens sind Umfragen Momentaufnahmen, keine Glaskugeln. Wenn sie als Grundlagen für Aussagen über  zukünftige Ereignisse herhalten sollen, dann sollte zumindest für Zeiteffekte kontrolliert werden, denn je näher die Wahlen kommen, desto sicherer werden die Wähler in Bezug auf ihren Wahlentscheid. Andreas Goldberg von der Uni Genf beschreibt in einem auf politikthink.ch veröffentlichten Artikel, wie man es richtig machen könnte – ein Schritt in die richtige Richtung, kurz und gut verständlich vorgestellt.

Trotzdem sind wir von zuverlässigen Prognosen noch weit entfernt. Die Unterschiede der Wähleranteile von einer Wahl zur nächsten sind relativ klein, oft betragen sie nur wenige Zehntel Prozentpunkte. Damit sind sie kleiner als die Fehlermargen des Prognosemodells. Hier gibt es also noch viel zu entwickeln und ich finde es toll, wenn sich zunehmend junge Forscher auf dieses Terrain wagen!

Eine Nachlese zum digitalen Wahlkampf

Letzte Woche hatte ich die Gelegenheit, mit Harper Reed, dem CTO der Obama 2012-Kampagne, zu frühstücken:

Harper Reed and Tim Frey

Es war eine sehr interessante Begegnung, insbesondere vor dem Hintergrund dieses Artikels zur Rolle von Internet im Wahlkampf, den ich vor vier Jahren schrieb. Vielfach wurde meine Darstellung bezweifelt, denn zu gross war die Hoffnung vieler Wahlkämpfer, dass mit massiven Kampagnen übers Internet – was auch immer man darunter verstehen mag – Wahlen gewonnen werden können. Aber ich hatte es es nicht schlecht getroffen: der Schlüssel liegt in den Möglichkeiten zur Steuerung der Kampagne und vor allem auch zur Koordination der Wahlhelfer. Damit dies möglich ist, braucht es vor allem sehr viele und präzise Daten – welche im Land der unbegrenzten Möglichkeiten verfügbar sind. Bei uns macht der Datenschutz einen Strich durch die Rechnung – was zwar aus politischer Sicht durchaus wünschenswert ist, aber schwache Rahmenbedingungen für die Ausschöpfung des Potentials digitaler Wahlhelfer bietet. So oder so bleibt der direkte Kontakt das beste Mittel zur Wahl.

 

Elections présidentielles au Faso : les candidats

Pour une fois de l’actualité : le dépôt des candidatures pour l’élection présidentielle du 11 octobre a pris fin vendredi à minuit. La liste officielle des candidats sera publié samedi prochain, mais évidemment, les noms des candidats sont déjà connus (en tout cas de ceux qui ont un chance réelle de jouer un rôle durant cette campagne électorale). Voici une vue d’ensemble, publié par l’hebdomadaire Jeune Afrique.